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Stressfrei shoppen im Internet

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Online-Shopping zur Weihnachtszeit

Stressfrei shoppen: Viele Millionen Bundesbürger kaufen mittlerweile online ein. Wer beim Internet-Einkauf keine böse Überraschung erleben möchte, sollte die Onlineshops allerdings auf ein paar Sicherheitskriterien hin prüfen.

Mit praktischen Tipps auf Nummer sicher gehen

(djd/pt). Ob Last-Minute-Ideen oder ausgefallene Geschenke: Im Internet wird fast jeder fündig. Daher verwundert es nicht, dass das Weihnachtsgeschäft in Onlineshops boomt. Im Jahr 2010 wollten einer Umfrage des Branchenverbands Bitkom zufolge etwa 22 Millionen Deutsche Präsente im Internet kaufen, 57 Prozent mehr als 2009. Dazu kamen 17 Millionen Bürger, die Interesse am Online-Kauf von Präsenten hatten, aber noch unentschlossen waren. Vor allem junge Menschen bestellen ihre Geschenke im Word Wide Web - aber auch jeder Siebte über 65 Jahren traut sich ins Netz. In diesem Jahr dürfte der Boom beim Internet-Einkauf zu Weihnachten ungebremst weitergehen. Um beim Online-Shoppen auf der sicheren Seite zu sein, sollte man einige Tipps beachten.

Transparenz ist Trumpf

Britta Schichler vom Kreditkartenherausgeber und Ratenkreditanbieter Barclaycard: "Seriöse Anbieter geben sich im Impressum klar mit allen Kontaktdaten zu erkennen." Auch allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) sowie Angaben zur Datenverschlüsselung würden für den Verkäufer sprechen. Britta Schichler: "Wichtig ist im Internet eine SSL-verschlüsselte Datenübertragung. Dies ist an der Buchstabenkombination 'https' am Anfang der URL ersichtlich." Zudem sollte die Website Angaben zum Warenversand und zur Gewährleistung machen.

Maßnahmen gegen potenziellen Betrug

Kreditkartengesellschaften setzen heute viele Sicherheitsmaßnahmen ein, um potenziellen Betrug frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. So überwacht beispielsweise Barclaycard mit Unterstützung von so genannten selbstlernenden Systemen Zahlungsverhalten und Muster der Kartennutzung. Britta Schichler: "Wenn wir ungewöhnliche Zahlungsvorgänge auf einem Konto feststellen, rufen wir den Kunden umgehend an, damit er persönlich die Transaktion bestätigt." Auch die Akzeptanzstellen werden beobachtet. Britta Schichler: "Gibt es an einem Ort sehr viele Reklamationen in kurzer Zeit, ist das ein Hinweis auf möglichen Kartenbetrug. In diesem Fall sperren wir vorsorglich die Kreditkarten des Kunden. Diese Sperre ist jedoch temporär und kann wieder aufgehoben werden", erklärt Britta Schichler.

Aktualisiert (Donnerstag, den 30. Oktober 2014 um 16:18 Uhr)

 

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